
Zu Beginn des Kurses war noch offen, in welche Richtung sich die Schrift entwickeln würde. Zwischen funktional-minimalistischen Ansätzen, historischen Vorbildern und kontrastreich geschwungenen Display-Fonts gab es mehrere interessante Ausgangspunkte. Auch die Möglichkeit, Schrift über variable Fonts zu animieren, spielte dabei eine wichtige Rolle.
Die Recherche und Moodboards führten zunächst weniger zu einer klaren Entscheidung als zu einem Abwägen verschiedener Stilrichtungen. Daraus entstand schließlich der Ansatz, unterschiedliche Einflüsse miteinander zu kombinieren und so eine eigenständige gestalterische Lösung zu entwickeln.

Der erste Schritt bei der Suche nach Inspiration war die digitale Recherche. Hierfür habe ich Behance, Pinterest und verschiedene Foundrys genutzt. Hier bildet sich bereits ein erstes Stimmungsfeld heraus. Locker, verspielt und trotzdem leicht extravagant.

Zusätzlich zur Onlinerecherche habe ich in meinem näheren Umfeld nach historischen Beispielen gesucht. Die oben gezeigten Ausschnitte stammen vom Dachboden meiner Großeltern. Hierbei handelt es sich um alte Schulbücher, Broschüren, Atlanten und Briefmarkensets.
Aus der Recherche und trotz der Hürde, sich nicht auf einen Stil festlegen zu können, hat sich eine grobe Richtung herauskristallisiert. Grundsatz der Schrift ist eine wellenförmige, floral-anmutende Formsprache, die freundlich, aber nicht kindlich wirkt. Sie spricht aufgrund leichter Kontraste und ausgefallener Ausschweifungen sowohl künstlerisch-kreative als auch minimalistische Geschmäcker an. Die Schrift soll in erster Linie dekorativen Zwecken dienen, aber im späteren Verlauf in ein weiteres Anwendungsspektrum ausgebaut werden. Beispiele für die Anwendung finden sich in Postkarten, Indie-Festival- oder Workshop Plakaten, Food-Packaging, Beschriftungen und in Gegenständen für Haushalt und Garten wieder.
Die Digitalisierung der Letter gestaltete sich zunächst überraschend offen: Strichstärken und Rundungen variieren, ein klares Grundsystem oder feste Bezugspunkte wie Punzen oder Grundstriche gab es nicht. Entsprechend wirkte der Prozess anfangs stellenweise eher intuitiv als eindeutig gesteuert.
Auch Kontraste, Stammformen und Anstriche blieben zunächst in Bewegung – zwischen leichtem Wechsel von Grund- und Haarstrich, Abweichungen vom geraden Stamm und verspielteren Details. Erst im Verlauf kristallisierten sich wiederkehrende Elemente heraus: serifenlose Formen, wellenförmige Punzen und eine bewusst offene o-Achse, die der Schrift schließlich ihre eigene Haltung geben.

Zur Namensfindung habe ich zudem eine Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse mehr oder weniger erfolgreich ausfielen.

Cora vereint organische Formen mit einer reduzierten, zeitgenössischen Anmutung. Weiche Kontraste, geschwungene Linienführungen und subtile Asymmetrien prägen den leicht unkonventionellen Charakter der Schrift. Wiederkehrende Elemente wie wellenförmige Punzen, eine offene o-Achse und variierende Strichstärken schaffen eine eigenständige Formsprache zwischen Klarheit und Verspieltheit.
Seit Ende des Kurses liegt Cora als Prototyp vor und bildet die Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung und Ausarbeitung zu einem vollständigen Schriftsystem.






Zu Beginn des Kurses war noch offen, in welche Richtung sich die Schrift entwickeln würde. Zwischen funktional-minimalistischen Ansätzen, historischen Vorbildern und kontrastreich geschwungenen Display-Fonts gab es mehrere interessante Ausgangspunkte. Auch die Möglichkeit, Schrift über variable Fonts zu animieren, spielte dabei eine wichtige Rolle.
Die Recherche und Moodboards führten zunächst weniger zu einer klaren Entscheidung als zu einem Abwägen verschiedener Stilrichtungen. Daraus entstand schließlich der Ansatz, unterschiedliche Einflüsse miteinander zu kombinieren und so eine eigenständige gestalterische Lösung zu entwickeln.

Der erste Schritt bei der Suche nach Inspiration war die digitale Recherche. Hierfür habe ich Behance, Pinterest und verschiedene Foundrys genutzt. Hier bildet sich bereits ein erstes Stimmungsfeld heraus. Locker, verspielt und trotzdem leicht extravagant.

Zusätzlich zur Onlinerecherche habe ich in meinem näheren Umfeld nach historischen Beispielen gesucht. Die oben gezeigten Ausschnitte stammen vom Dachboden meiner Großeltern. Hierbei handelt es sich um alte Schulbücher, Broschüren, Atlanten und Briefmarkensets.
Aus der Recherche und trotz der Hürde, sich nicht auf einen Stil festlegen zu können, hat sich eine grobe Richtung herauskristallisiert. Grundsatz der Schrift ist eine wellenförmige, floral-anmutende Formsprache, die freundlich, aber nicht kindlich wirkt. Sie spricht aufgrund leichter Kontraste und ausgefallener Ausschweifungen sowohl künstlerisch-kreative als auch minimalistische Geschmäcker an. Die Schrift soll in erster Linie dekorativen Zwecken dienen, aber im späteren Verlauf in ein weiteres Anwendungsspektrum ausgebaut werden. Beispiele für die Anwendung finden sich in Postkarten, Indie-Festival- oder Workshop Plakaten, Food-Packaging, Beschriftungen und in Gegenständen für Haushalt und Garten wieder.
Die Digitalisierung der Letter gestaltete sich zunächst überraschend offen: Strichstärken und Rundungen variieren, ein klares Grundsystem oder feste Bezugspunkte wie Punzen oder Grundstriche gab es nicht. Entsprechend wirkte der Prozess anfangs stellenweise eher intuitiv als eindeutig gesteuert.
Auch Kontraste, Stammformen und Anstriche blieben zunächst in Bewegung – zwischen leichtem Wechsel von Grund- und Haarstrich, Abweichungen vom geraden Stamm und verspielteren Details. Erst im Verlauf kristallisierten sich wiederkehrende Elemente heraus: serifenlose Formen, wellenförmige Punzen und eine bewusst offene o-Achse, die der Schrift schließlich ihre eigene Haltung geben.

Zur Namensfindung habe ich zudem eine Umfrage durchgeführt, deren Ergebnisse mehr oder weniger erfolgreich ausfielen.




Cora vereint organische Formen mit einer reduzierten, zeitgenössischen Anmutung. Weiche Kontraste, geschwungene Linienführungen und subtile Asymmetrien prägen den leicht unkonventionellen Charakter der Schrift. Wiederkehrende Elemente wie wellenförmige Punzen, eine offene o-Achse und variierende Strichstärken schaffen eine eigenständige Formsprache zwischen Klarheit und Verspieltheit.
Seit Ende des Kurses liegt Cora als Prototyp vor und bildet die Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung und Ausarbeitung zu einem vollständigen Schriftsystem.


Copyright © 2022 — 2026 Felix Bullermann. All rights reserved.
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